Werte und Ziele der Partei mut

Forum Kunst und Kultur

KULTURELLER SOLIDARPAKT

Spätestens die Erfahrungen in der Corona- Pandemie haben verdeutlicht, dass es nicht nur im Gesundheits- und Bildungswesen, sondern auch in der Kulturpolitik schwerwiegende Versäumnisse und Fehlentwicklungen gibt. Kunst und Kultur sind für eine solidarische Gesellschaft wichtig, weil sie zu einem respektvollen Umgang miteinander beitragen und Diskussionsräume schaffen, in denen gesellschaftliche Fragen verständlich, kritisch und multiperspektivisch behandelt werden.

Der gesellschaftliche Stellenwert von Kunst und Kultur muss erhöht und generell als Wirtschafts- und Bildungsfaktor anerkannt werden.

Der Schutz von Kunst und Kultur und das Recht auf unbeschränkte Teilhabe aller Bürger*innen am kulturellen Leben und an kultureller Bildung müssen als Grundrecht im Grundgesetz verankert werden. Eine gute Kulturpolitik in Bund, Land und Kommunen muss vor allem die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kulturschaffenden in den Blick nehmen. Auf der anderen Seite muss der niedrigschwellige Zugang möglichst vieler zu einem vielfältigen kulturellen Angebot gefördert werden.

mut fordert deshalb konkrete Schritte der Politik und setzt sich ein für:

Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kunst- und Kulturschaffenden

  • eine bessere Absicherung und Bezahlung
    von Kunst- und Kulturschaffenden, die sich bei den Gagen und Honoraren nach den „artbutfair“-Richtlinien orientieren.
  • eine Reform der Künstlersozialkasse, die sich der Lebensrealität von Freischaffenden anpasst.
  • verlässliche Förderstrukturen, deren Antrags- verfahren transparent und verständlich sind.
  • eine nachhaltige und verbesserte kulturelle Infrastruktur, die eine langfristige Planung zulässt und bezahlbare Arbeits- und Probenräume schafft.
  • ein gleichzeitiges Nebeneinander von Zwischennutzungen und dauerhaften Veranstaltungsort und eine darauf ausgerichtete solide Strukturförderung.
  • die Umsetzung einer Frauenquote und die stärkere Förderung von mehr Diversität in Engagements und Führungspositionen von Kunst und Kultur. Das Ungleichgewicht ist erheblich, so dass die Gleichstellung gerade bei der Vergabe von Fördergeldern mitbedacht werden muss.

Kulturelle Teilhabe

  • einen niedrigschwelligen Zugang zu Kunst
    und Kultur, beispielsweise durch Kontingente von 1-€-Tickets, Theatertage, Kulturgutscheine oder Schülertickets. Dies gilt vor allem, wenn Veranstaltungen oder Einrichtungen staatlich subventioniert werden.
  • eine verstärkte Förderung von inter- und soziokulturellen Projekten sowohl im städtischen als auch im ländlichen Raum, die das Zusammen- treffen und den Kulturaustausch von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen in allen Altersgruppen ermöglichen.

Kulturelle Bildung

  • eine feste Verankerung und Aufwertung von
    kultureller Bildung und Förderung im schulischen Alltag und Lehrplan. Dabei sollten dauerhafte und vielfältige Angebote geschaffen und finanziert werden, die auch die Mitarbeit externer Kulturschaffenden ermöglichen.
    Ist Dir eine gute Kulturpolitik ebenso wichtig wie uns? Dann mach mit beim mut-Forum Kunst und Kultur. Wir freuen uns auf tolle Gespräche, gute Ideen und kreative Kampagnen mit Dir!

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